Archiv fü Oktober, 2015

Bitcoin-Kurs erreicht die 300-Euro-Marke

Posted 30. Oktober 2015 By ljwimmer
img_55b09ef16011f   Nach dem mittelfristigen Kaufsignal zu Beginn des Monats erreicht der Bitcoin-Kurs mit 300 Euro unsere erste Zielmarke (aktuell steht der Kurs bei 300,81 Euro pro Bitcoin). Damit hat sich der Wert seit dem Tief (EUR 148,17) vom 14. Januar dieses Jahres glatt verdoppelt.
Die Gründe dafür sind nicht so leicht auszumachen, weil beim Cryptogeld immer noch auch zu berücksichtigen ist, ob genügend Vertrauen in dieses „neue Geld“ aufgebaut werden kann oder ob man dem eher ablehnend gegenüber steht. Derzeit dürfte aber wohl – auch nach dem EuGH-Urteil – eher die politische Großwetterlage den Aufwärts-Impuls geliefert haben. Die Unsicherheit in der Welt nimmt zu, dauerhafte politische Lösungen lassen weiterhin auf sich warten. Die Egoismen der beteiligten Staaten und deren Regierungen sind einfach zu groß, um einen gemeinsamen Nenner zu finden. Deshalb versuchen immer mehr Bürger, möglichst autark zu werden. Das beginnt beispielsweise bei der Unabhängigkeit der Energieversorgung mittels Solar-Energie und endet sicher nicht beim Vermögensaufbau. Je größer die Krisen, desto stärker wird das Bedürfnis sich zu schützen.
Da erscheint immer mehr Menschen das neue Cryptogeld als gute Möglichkeit, einen Teil des Vermögens darin zu parken. Man hofft, ein bisschen Geld vor dem gierigen Zugriff der Regierungen retten zu können und setzt dabei gleichzeitig auf steigende Kurse.
Langfristig steigende Kurse dürften so unmöglich gar nicht sein. Mit steigender Verbreitung des Cryptogeldes und seiner zunehmenden Akzeptanz bei Händlern und Dienstleistern nimmt auch die Nachfrage zu. Und steigende Nachfrage bedeutet per se auch steigende Kurse. Dass das nicht von heute auf morgen geht und auch mit empfindlichen Rückschlägen zu rechnen ist, zeigt sich deutlich am bisherigen Kursverlauf.
Einen Teil seines Geldes virtuell in Reserve zu halten, dürfte aber angesichts der derzeitigen weltweiten politischen und wirtschaftlichen Situation nicht gerade die schlechteste Idee sein.

Chart der Woche: Grieg Seafood

Posted 29. Oktober 2015 By ljwimmer

Der Chart der Woche gehört heute zu: SKA-NO Grieg Seafood ASA
Das Unternehmen ist tätig in der Fischzucht und -verarbeitung (Lachs und Forellen) und hält auch Beteiligungen an ähnlichen Unternehmen in Kanada und Grossbritannien.
Nach einem 2014er Umsatz von 2,7 Mrd. NOK werden für das laufende Jahr 4,9 Mrd. NOK erwartet.
Beim aktuellen Kurs beträgt die Dividende 2015e 1,9% und hat ein KGV 2015e im negativen Bereich (erwartet wird ein Verlust von rund 70 Mio. NOK)
Schlusskurs gestern: NOK 29,90 | Im Seitwärtstrend befindet sich der Kurs seit November 2014

Ein Ende des andauernden Seitwärtstrends ist noch nicht abzusehen. Einerseits ist das Unternehmen im Zukunftstrend Welternährung tätig, andererseits lässt der trotz gewaltiger Umsatzsteigerung zu erwartende Verlust die Anleger zögern. Mittel- und langfristig dürfte es sich aber lohnen, dieses Unternehmen zu beobachten.

Ich übernehme diese Aktie in meine Watchlist für das Muster-Depot. Aufgrund der Begrenzung des zur Verfügung stehenden Anlagekapitals wird der Wert aber nicht zwangsläufig ins Depot übernommen.
Wer selbst in die Aktie investieren will:
ISIN NO0010365521 | Symbol GSFO | Börse Oslo / alternativ handelbar an der Börse Frankfurt, allerdings bei relativ geringen Umsätzen (Spread!).

Hinweis: Diese Kurz-Analyse stellt keine Aufforderung zum Handel mit dieser Aktie dar. Ich übernehme keine Verantwortung für jegliche Konsequenzen und Verluste, die aus der Verwendung dieser Informationen entstehen. Ich handle mit skandinavischen Aktien und besitze eventuell Positionen in den hier erwähnten Wertpapieren.

Dänemark unter den Top-3-Ländern der Welt

Posted 28. Oktober 2015 By ljwimmer

 

Die neue Weltbank-Studie „Doing Business 2016“ ist erschienen.
Es ist bereits das fünfte Jahr in Folge, dass Dänemark als geschäftlich unkompliziertestes Land für Unternehmen in Europa gewählt wurde. Nur in Singapur und Neuseeland ist es noch einfacher, Geschäfte zu machen.
Kristian Jensen, der dänische Minister für auswärtige Angelegenheiten, sagt dazu: „Ein gutes und effizientes Geschäftsumfeld für ausländische und dänische Unternehmen zu schaffen, ist eine der wichtigsten Prioritäten der dänischen Regierung, und ich freue mich zu sehen, dass unsere kontinuierlichen Bemühungen Ergebnisse zeigen und Dänemark als bestes Land anerkannt wird, in dem man am besten Geschäfte machen kann.“
Dänemark als unkompliziertes Tor zu Europa sehen auch immer mehr internationale Konzerne.
So hat im vergangenen Jahr beispielsweise Bristol-Myers Squibb (BMS), eines der größten amerikanischen Pharma-Unternehmen, in vier große Geschäftsabschlüsse und Partnerschaften in Dänemark investiert: Bavarian Nordic, Novo Nordisk, Galecto Biotech und Dako. Das Gesamtvolumen dieser Investitionen liegt bei fast 10 Milliarden Dänischen Kronen. Bei BMS habe man erkannt, dass der dänische Life-Sciences-Cluster zu den innovativsten in Europa gehört.
Der Bericht der Weltbank untersucht quantitative Indikatoren in elf Bereichen geschäftlicher Regulierungvorschriften durch die Regierungen. Daraus ergibt sich die Erkenntnis, dass solide Geschäftsordnungen von grundsätzlicher Bedeutung für eine leistungsstarke Wirtschaft sind. Führende Volkswirtschaften sind also nicht Länder ohne Regulierungen, sondern Länder mit möglichst unbürokratischen Regeln, die ein reibungsloses Zusammenspiel aller Kräfte im Markt gewährleisten.
Der Bericht betont auch die Bedeutung von Online-Verfahren für eine effiziente Betriebswirtschaft, und Dänemark gehört zu den Spitzenreitern in diesem Bereich, weil fast alle untersuchten Transaktionen online durchgeführt werden können. Als gutes Beispiel dafür wird das Online-Kataster hervorgehoben. „Regulatorische Effizienz und Qualität verbinden sich dabei und verstärken sich dabei in der Tat in einem positiven Kreislauf. Das moderne Kataster-Amt des Landes bietet sowohl den wertvollen Nachweis von Besitzverhältnissen als auch die effiziente Registrierung von Eigentumsübertragungen“, heisst es sinngemäß im vorliegenden Bericht.
Zu den elf Einflussfaktoren, die in der Doing-Business-Studie untersucht wurden, zählen z.B. Dauer und Einfachheit der Gründung eines Unternehmens, Erteilung von Baugenehmigungen, Registrierung von Eigentum, Kreditvergabe, Investorenschutz, Steuergesetzgebung, Aussenhandel, Gültigkeit von Verträgen, Lösung von Insolvenzfällen. Und ganz wichtig für die überwiegende Mehrheit der Bürger eines Landes: auch die Merkmale der Arbeitsmarktregulierung sind Bestandteil der englischsprachigen Studie.

EuGH-Entscheidung sorgt für Bewegung bei Cryptogeld

Posted 23. Oktober 2015 By ljwimmer

(Quelle: bitcoinwisdom)

Der Bitcoin-Kurs hat ein mittelfristiges Kaufsignal generiert. Die hektischen Kursveränderungen aus den vergangenen Jahren haben sich zu einem fast schon normalen Chartverlauf, wie man ihn auch von Aktien kennt, verändert. Das kann verschiedene Gründe haben, deutet aber darauf hin, dass Cryptogeld inzwischen nicht mehr ganz so exotisch ist wie noch vor drei Jahren.
Immerhin hat jetzt auch der Europäische Gerichtshof (EuGH) entschieden, dass Transaktionen mit Bitcoin und anderen digitalen Währungen steuerfrei bleiben. Es hat sich die Erkenntnis durchgesetzt, dass Cryptogeld genau das ist, als was es gemeint war: Geld. So manche gierige Regierung stufte das Cryptogeld wie eine Rohstoffklasse ein, um Steuern erheben zu können. Sie wollten nicht wahrhaben, dass hier ein neues Geld auf der Welt ist, das genauso wie Euro, Dollar oder Yen zu behandeln ist: Devisen, Banknoten und Münzen sind gesetzliches Zahlungsmittel, das – zumindest in der EU – die Mitgliedsstaaten von Steuern befreien müssen.
Jetzt wird es für viele Menschen noch interessanter, das Cryptogeld bei ihrer Vermögensplanung zu berücksichtigen – was wiederum zu steigenden Kursen führen dürfte. Es lohnt sich, die weitere Entwicklung genauestens zu beobachten. Wir halten an unserer Position Cryptogeld fest. Für das kommende Jahr plane ich eine Verdoppelung des Anteils am Gesamtportfolio.

(Quelle: bitcoinwisdom)

Das gleiche Signal zeigt der Litecoin-Kurs, der auch von der EuGH-Entscheidung betroffen ist und davon profitieren dürfte.
Die jetzt geltende Rechtssicherheit bildet das Fundament für die weitere Entwicklung von Cryptogeld als Ergänzung des bestehenden Devisenmarktes. Und es ermöglicht uns Anlegern, eine Funktion zu nutzen, die uns beim analogen Geld längst fehlt: die Wertaufbewahrungsfunktion. Je tiefer das Cryptogeld ins Bewusstsein der Bürger eindringt und je länger es als Alternative besteht, desto stetiger wird die Entwicklung hin zu einer soliden Alternative zu den kränkelnden internationalen Währungen. Zum falsch konzipierten Euro sowieso.

Chart der Woche: FLSmidth & Co.

Posted 22. Oktober 2015 By ljwimmer

Der Chart der Woche gehört heute zu: Aktie SKA-DK FLSmidth & Co. A/S
Mit seinen Dienstleistungen in den Bereichen Engineering, Bau von Produktionsanlagen und -ausrüstung ist das Unternehmen hauptsächlich auf die Bergbau- und Zement-Industrie ausgerichtet. Der Konzern ist international aufgestellt, Europa trägt lediglich mit rund zwölf Prozent zum Umsatz bei. Die Vor- und Nachteile dieser Strategie sollten bei einem Aktienerwerb mit berücksichtigt werden. Einerseits ist die weltweite Diversifizierung ein klarer Vorteil, andererseits wirkt sich ein wirtschaftlicher Einbruch in zwei oder drei Weltregionen besonders drastisch aus, wie im dritten Quartal dieses Jahres beispielsweise zu sehen ist.
Nach einem 2014er Umsatz von 21,1 Mrd. DKK werden für das laufende Jahr nur 20,5 Mrd. DKK erwartet.
Beim aktuellen Kurs beträgt die Dividende 2015e 3,4% und das KGV 2015e liegt derzeit bei 15,6
Schlusskurs gestern: DKK 253,80 | Im Seitwärtstrend befindet sich der Kurs nach einem mittelfristigen Kaufsignal seit Ende September 2015

Es dürfte sich lohnen, diese Aktie zu beobachten und die weitere Trendentwicklung im Auge zu behalten. Eine nachhaltige Trendwende dürfte mit dem Überschreiten des langjährigen Gleitenden Durchschnitts (GD250) erreicht sein.

Ich übernehme diese Aktie in meine Watchlist für das Muster-Depot. Aufgrund der Begrenzung des zur Verfügung stehenden Anlagekapitals wird der Wert aber nicht zwangsläufig ins Depot übernommen.
Wer selbst in die Aktie investieren will:
ISIN DK0010234467 | Symbol FLS | Börse Copenhagen / alternativ handelbar an der Börse Stuttgart, allerdings bei relativ geringen Umsätzen (Spread!).

Hinweis: Diese Kurz-Analyse stellt keine Aufforderung zum Handel mit dieser Aktie dar. Ich übernehme keine Verantwortung für jegliche Konsequenzen und Verluste, die aus der Verwendung dieser Informationen entstehen. Ich handle mit skandinavischen Aktien und besitze eventuell Positionen in den hier erwähnten Wertpapieren.

Dividenden-Champion: Helgeland Sparebank

Posted 20. Oktober 2015 By ljwimmer

Aktie: Helgeland Sparebank ASA
ISIN: NO0010029804 | Symbol: HELG | Börse: Oslo / in Deutschland nicht gehandelt
Kurs: NOK 59,25 (Schlusskurs 19.10.15)
Dividende 2015e NOK 3,04 = 5,1% | Dividende 2016e NOK 3,95 = 6,7%
Das regional tätige Unternehmen stellt traditionelle Bankgeschäfte (u.a. Kredite, Sparen und Investieren) und Finanzdienstleistungen (u.a. Versicherungen) für Privat- und Geschäftskunden in Helgeland zur Verfügung. Die mittelständische Bank entstand im April 1977 aus der Fusion mehrerer kleiner örtlicher Banken, beschäftigt aktuell rund 170 Mitarbeiter und hat ihren Sitz in Mo i Rana, Norwegen.
Helgeland liegt im Norden Norwegens mit einer Fläche von rund 18.000 qkm auf ungefähr 15.000 Inseln. Vor der Christianisierung war das Gebiet ein selbständiges Königreich, das sehr geschichtsträchtig ist und auch in vielen nordischen Sagen erwähnt wird.

Hinweis: Dieser Dividenden-Tipp stellt keine Aufforderung zum Handel mit dieser Aktie dar. Ich übernehme keine Verantwortung für jegliche Konsequenzen und Verluste, die aus der Verwendung dieser Informationen entstehen. Ich handle mit skandinavischen Aktien und besitze eventuell Positionen in den hier erwähnten Wertpapieren.

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