Archiv fü Januar, 2016

Chart der Woche: Coloplast

Posted 28. Januar 2016 By ljwimmer

Der Chart der Woche gehört heute zu: SKA-DK Coloplast A/S
Der international tätige Spezialist für Gesundheitspflege entwickelt und produziert medizinische Produkte und bietet Service für Menschen mit Krankheiten und körperlichen Beeinträchtigungen an. Spezialisiert hat sich der Konzern auf Urologie und Kontinenz-, Wund- und Stomaversorgung. In diesen Bereichen gibt es eine enge Zusammenarbeit mit betroffenen Patienten. Das Unternehmen beschäftigt rund 10.000 Mitarbeiter und ist in über 40 Ländern tätig.
Nach einem 2015er Umsatz von 13,9 Mrd. DKK werden für das laufende Jahr 15,1 Mrd. DKK erwartet.
Beim aktuellen Kurs beträgt die Dividende 2016e 2,6% und das KGV 2015e liegt derzeit bei 30,5
Schlusskurs gestern: DKK 566,50 (+2,8%) | Im Aufwärtstrend befindet sich der Kurs seit September 2015

Die demografische Entwicklung vor allem in den Industriestaaten kommt dem Unternehmen zugute. Es dürfte sich lohnen, diese Aktie zu beobachten und deren Weiterentwicklung im Auge zu behalten. Ein nachhaltiger Kurs über DKK 550 könnte zu Anschlußkäufen führen und den Trend verstärken.

Ich übernehme diese Aktie in meine Watchlist für das Muster-Depot. Aufgrund der Begrenzung des zur Verfügung stehenden Anlagekapitals wird der Wert aber nicht zwangsläufig ins Depot übernommen. Wer selbst in die Aktie investieren will:
ISIN DK0060448595 | Symbol COLO.B | Börse Copenhagen / alternativ handelbar an der Börse Tradegate, allerdings bei relativ geringen Umsätzen (Spread!).

Hinweis: Diese Kurz-Analyse stellt keine Aufforderung zum Handel mit dieser Aktie dar. Ich übernehme keine Verantwortung für jegliche Konsequenzen und Verluste, die aus der Verwendung dieser Informationen entstehen. Ich handle mit skandinavischen Aktien und besitze eventuell Positionen in den hier erwähnten Wertpapieren.

Neues Steuersystem in Norwegen ab 2016

Das bisherige Zwei-Stufen-Modell mit Einkommensteuer und Zusatzsteuer (toppskatt) soll zukünftig durch ein Vier-Stufen-Modell ersetzt werden.
Der bislang geltende Ausgangs-Steuersatz von 27 Prozent soll auf 25 Prozent gesenkt werden, zusätzlich werden Sozialabgaben (trygdeavgift) in Höhe von 8,2 Prozent erhoben. In vier Stufen wird der Steuersatz dann einkommensabhängig bis auf 38,6 Prozent gesteigert.
Geplant ist zudem, ab 2018 den Ausgangs-Steuersatz um weitere drei Prozentpunkte auf 22 Prozent abzusenken.

Norwegen macht Fortschritte im Bereich E-Government

Wie die Deutsch-Norwegische Handelskammer mitteilt, ist die Gründung einer Aksjeselskap (AS), vergleichbar mit einer deutschen GmbH, zukünftig elektronisch über das Portal Altinn möglich. Voraussetzung dafür ist die Registrierung einer Gründungsgesellschaft in Norwegen. Nach Übergabe von Gründungsdokument und Gesellschaftsvertrag kann die Unterzeichnung des damit generierten Gründungsdokuments ebenfalls elektronisch erfolgen. Nicht-norwegische Unternehmen, die daran Interesse haben, können sich an die Deutsch-Norwegische Handelskammer wenden.

Deutsches Gold kommt nach Hause

Posted 26. Januar 2016 By ljwimmer

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Einen interessanten Bericht fand ich auf den Seiten der Australischen Münze.
Darin wird untersucht, wie weit die Rückholung der Goldreserven aus New York und Paris fortgeschritten ist und ob die Deutsche Bundesbank ihren Zeitplan eingehalten hat. Diese hatte vor drei Jahren vollmundig erklärt, sie würde insgesamt 300 Tonnen Gold aus New York und 374 Tonnen Gold aus Paris zurück nach Frankfurt holen, und zwar bis zum Jahr 2020.
Nach Daten des Informationsdienstes Sharelynx nahmen die für Kunden gehaltenen Goldbestände bis November letzten Jahres um 125 Tonnen ab. Nachdem keine andere Zentralbank verkündete, sie würde Gold zurückholen, kann man wohl davon ausgehen, dass dieser Bestand in die Tresore der Deutschen Bundesbank geholt wurde. Addiert man diese Menge zu den Rückführungen in den Jahren 2013 und 2014, kommt man auf eine Gesamtmenge von 215 Tonnen, die allein aus New York geholt wurden.
Wenn das in diesem Tempo so weitergeht, dürfte die Rückführung bereits im September diesen Jahres vollendet sein, drei Jahre vor dem erklärten Ziel.

Bitcoin war in 2015 die Top-Währung der Welt

Posted 22. Januar 2016 By ljwimmer

Jetzt ist es offiziell: Bitcoin war im Jahr 2015 die Währung mit der besten Entwicklung.
Für die meisten Investoren war das vergangene Jahr ein tiefes Tal der Tränen: Ukraine-Krise, Ölpreis-Verfall, Krieg im Nahen Osten, platzende Wirtschaftsträume in China, kollabierende Rohstoffmärkte und das Ende des Zinstiefs in den USA und mehr. Die Reihe liesse sich fortsetzen.
Aber obwohl die USA gewissermaßen die Kurve kriegten, war der Dollar nicht der Hauptgewinner des letzten Jahres. Im Vergleich zu einem Korb aus den Welt-Hauptwährungen gewann der US-Dollar nur 8,3% gegenüber dem Vorjahr. Naja, immerhin besser als das Sparbuch.
Bitcoin, das digitale und dezentrale Cryptogeld, war der Hauptgewinner mit überwältigenden 35 Prozent Zuwachs gegenüber dem Vorjahr.
Dabei kennt das digitale Geld durchaus auch Extreme: gewann Bitcoin in 2013 noch gut 5,5 Prozent hinzu, verlor das Cryptogeld rund 56 Prozent im darauffolgenden Jahr.
Die Devisen mit dem schlechtesten Ergebnis waren die Währungen der Ukraine (Krieg), Brasilien (Rohstoffe), Kanada (Rohstoffe), Rubel (Krieg und Rohstoffe) und Südafrika (Goldpreisverfall). Gold selbst verlor im vergangenen Jahr rund 10 Prozent an Wert, Silber rund 11 Prozent.

Hier die Original-Grafik von VisualCapitalist (Zur Verfügung gestellt von The Money Project)

 

Chart der Woche: Arcam

Posted 21. Januar 2016 By ljwimmer

Der Chart der Woche gehört heute zu: SKA-SE Arcam AB
Der 1997 gegründete Entwickler und Produzent von 3D-Metalldruckern konnte aktuell hochvolumige Aufträge generieren. Im Flugzeugbau zeichnet sich ein Durchbruch dieser Technologie ab. Neben einer erheblichen Einsparung an Material (Gewichtsreduzierung) ermöglicht der 3D-Druck auch die Fertigung neuer und leistungsfähiger Formen. Die Auslieferung hoher Stückzahlen dürfte sich auch in diesem Jahr weiter fortsetzen.
Nach einem 2014er Umsatz von 0,34 Mrd. SEK werden für das abgelaufene Jahr 0,59 Mrd. SEK erwartet.
Beim aktuellen Kurs beträgt die Dividende 2015e 0,0% und das KGV 2015e liegt derzeit bei hohen 85,3
Schlusskurs gestern: SEK 152,50 (-5,9%) | Im Seitwärtstrend befindet sich der Kurs seit Oktober 2015

Allen aktuellen Verwerfungen an den Börsen weltweit zum Trotz vollzieht sich der Wandel in der Industrie 4.0 insgeheim weiter. Die Airbus Group beispielsweise will bis 2018 bei einzelnen Flugzeugtypen durch den 3D-Druck von Alu- und Edelstahlteilen eine Gewichtsersparnis von bis zu einer Tonne erreichen. Das soll u.a. durch Bauteile aus den 3D-Metalldruckern von Arcam geschehen. Auch andere Flugzeugzulieferer und Triebwerkshersteller setzen auf diese neue Technologie.
Der Kurseinbruch im August letzten Jahres sorgte für anziehende Zukäufe. In der momentanen Schwächephase sollte man einen eindeutigen Aufwärtstrend abwarten, wer die Papiere hat, sollte sie jedoch halten.

Ich übernehme diese Aktie in meine Watchlist für das Muster-Depot. Aufgrund der Begrenzung des zur Verfügung stehenden Anlagekapitals wird der Wert aber nicht zwangsläufig ins Depot übernommen.
Wer selbst in die Aktie investieren will:
ISIN SE0005676160 | Symbol ARCM | Börse Stockholm / alternativ handelbar an der Börse Frankfurt, allerdings bei relativ geringen Umsätzen (Spread!).

Hinweis: Diese Kurz-Analyse stellt keine Aufforderung zum Handel mit dieser Aktie dar. Ich übernehme keine Verantwortung für jegliche Konsequenzen und Verluste, die aus der Verwendung dieser Informationen entstehen. Ich handle mit skandinavischen Aktien und besitze eventuell Positionen in den hier erwähnten Wertpapieren.

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