Archiv fü Juli, 2016

Donnerstag, 28. Juli 2016
Der heutige „Chart der Woche“ fällt aus.
Bereits seit Tagen bin ich dabei, meine Trading-Rechner auf das neue Windows10 umzustellen. Morgen läuft ja die Frist für das kostenlose Upgrade aus. Und so habe ich mich quasi noch in allerletzter Minute dafür entschieden, doch auf das neue Betriebssystem umzusteigen.

Gold auf dem Weg nach oben?

Posted 22. Juli 2016 By ljwimmer

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Es tut sich was beim Gold, die Gerüchte kochen über. Ja, irgendwie ist es gespenstisch.

Am Montag ging es los: „Warum der größte Gold-Kritiker jetzt Gold empfiehlt“ titelte der Goldreporter und schreibt weiter: „Der Chefökonom der Citigroup gilt als harter Gold-Skeptiker. Nun kann der Banker dem Edelmetall doch etwas Positives abgewinnen.
‚Gold ist eine 6.000 Jahre alte Blase‘, behauptete Willem Buiter mehrfach. Was soll man davon halten, wenn der Chefökonom des US-Finanzriesen Citigroup plötzlich Gold empfiehlt?
In einem aktuellen Interview mit der Nachrichtenseite Epoch Times offenbart der notorische Goldskeptiker jetzt eine etwas differenzierte Sicht auf das Edelmetall. Er empfehle Gold zu kaufen, als Teil eines diversifizierten Währungsportfolios. ‚Es [Gold] steht im Wettbewerb mit anderen Fiat-Währungen, dem Dollar, dem Yen, dem Euro. Und diese Währungen sind nun negativ verzinst oder stehen in Großbritannien und den USA kurz davor. In diesem Fall sieht jene Währung besser aus, die zumindest null Zinsen verspricht‘, so Buiter.

Am Dienstag schreibt der Rohstoff Daily: „Gold: das richtige Timing bringt den Gewinn“ und analysiert den aktuellen Goldchart. Er ist der Meinung, dass der Ausbruch über USD 1.400 nur noch eine Frage der Zeit sein wird. Zumal immer mehr Banken und Broker zum Goldkauf raten und auch Vermögensverwalter ihre strategischen Entscheidungen zugunsten von Gold ausrichten.
Der Profit Radar legt nach und berichtet davon, dass China seine Goldvorräte weiter aufstockt.

Am Mittwoch sieht die BNP Paribas beim Gold eine Chance auf Wiederaufnahme der Rally.

Am Donnerstag stellt der Rohstoff Daily Jim Rickards und Byron King vor, die gemeinsam einen neuen Gold-Börsenbrief schreiben, „wie ihn der Goldsektor noch nie gesehen, aber schon lange gebraucht hat“. Naja, ich lasse mich mal überraschen. Bei vollmundigen Versprechen bin ich immer skeptisch, obwohl ich schon viel von Jim Rickards gelesen habe, seine Analysen hervorragend finde und seine Ansichten grösstenteils teile.
Jim Rickarts selbst empfiehlt im amerikanischen Daily Reckoning, sich auf den „Gold Wagon“ in Richtung 10.000 Dollar zu schwingen, wie Egon von Greyerz schreibt. Immerhin habe Gold in den vergangenen zwei Wochen eine beeindruckende Widerstandskraft im stürmischen Gegenwind bewiesen. Die ausführliche Analyse von Greyerz‘ legt aber in der Tat überzeugend dar, warum Gold in naher Zukunft so wertvoll sein dürfte. Interessante Lektüre.

Heute werde ich mir auf jeden Fall mal selbst die Lage beim Gold intensiv ansehen. Darüber hinaus versuche ich, die eine oder andere Goldmine zu finden, in die man gegebenenfalls auch investieren kann, um am kommenden Gold-Boom teilzuhaben. Goldminen „hebeln“ ja gewissermassen den Goldpreis und sind auch eine gute Möglichkeit, unabhängig vom Euro zu investieren.

Fazit: Die „Grosswetterlage“ beim Gold scheint sich langsam aber sicher zu ändern. Es dürfte sich auszahlen, hier dabei zu sein.

Chart der Woche: SimCorp

Posted 21. Juli 2016 By ljwimmer

SimCorp A/S
entwickelt, verkauft und unterstützt Investment Management Software und Dienstleistungen für die globale Finanzindustrie. Als sogenannte FinTech-Firma ist sie die einzig erwähnenswerte in Dänemark, die regelmässig in den entsprechenden Ranglisten platziert ist. Zu ihren Kunden zählen namhafte Unternehmen aus der Finanz- und Versicherungsbranche. Neben der Allianz zählen auch verschiedene Banken und Fondsanbieter zu den größeren Aktionären der Firma. Die 1971 gegründete Firma beschäftigt über 1.200 Mitarbeiter und hat ihren Sitz in Kopenhagen.
Nach einem 2015er Umsatz von 0,28 Mrd. DKK werden für das laufende Jahr fast unverändert 0,29 Mrd. DKK erwartet.
Beim aktuellen Kurs beträgt die Dividende 2016e 1,6% und das KGV 2016e liegt derzeit bei 36,3
Schlusskurs gestern: DKK 337,00 (+1,9%) | Im Seitwärtstrend befindet sich der Kurs seit Mitte Februar dieses Jahres

Die Value-Kriterien erfüllt das Unternehmen zwar nicht, aber ich klassifiziere es als Wachstumsunternehmen, zumal gerade auch die gesamte FinTech-Branche aktuell gut unterwegs ist.

Ich übernehme diese Aktie in meine Watchlist für das Muster-Depot. Zudem lege ich eine Kauforder (30 Stk á DKK 332,30) in den Markt. Wer ebenfalls investieren will:
ISIN DK0060495240 | Symbol SIM | Börse Copenhagen / alternativ handelbar an der Börse Berlin, allerdings bei relativ geringen Umsätzen (Spread!).

Hinweis: Diese Kurz-Analyse stellt keine Aufforderung zum Handel mit dieser Aktie dar. Ich übernehme keine Verantwortung für jegliche Konsequenzen und Verluste, die aus der Verwendung dieser Informationen entstehen. Ich handle mit skandinavischen Aktien und besitze eventuell Positionen in den hier erwähnten Wertpapieren.

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  Dienstag, 19. Juli 2016
Kein guter Tag für Ericsson?

Die Telefonaktiebolaget LM Ericsson AB steckt weiter in Schwierigkeiten. Es könnte der Tag der Wahrheit sein, denn der weltgrößte Telekommunikationsausrüster veröffentlichte seine Zahlen für das zweite Quartal. Und da scheint es nicht rosig auszusehen. Die Konkurrenz (z.B. Huawei und ZTE) wird immer stärker, ein Korruptionsverfahren in China ist noch immer anhängig und es gibt Zweifel an der korrekten Buchhaltung des Unternehmens – sie ist manchem wohl zu „kreativ“. Und auch die offensichtlich überhöhten Gehälter der Führungsmannschaft sind noch nicht vom Tisch.
Im zweiten Quartal sank der Umsatz um elf Prozent im Vergleich zum Vorjahresquartal, der Gewinn schrumpfte gar um 25 Prozent auf nur noch 1,6 Mrd. SEK.
Jetzt wollen die Schweden noch stärker sparen. Ob sie da wohl bei den Vorstandsgehältern anfangen? Nein, sie gehen zunächst die Forschungsausgaben an. Ausgerechnet.
Es scheint, als würde unser aktuell einziger Flop im Schweden-Depot gar nicht mehr hochkommen. Vielleicht sollten wir ihn doch verkaufen, um noch größere Verluste zu vermeiden. Ich denke darüber nach.

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  Die Stopp-Loss-Order für Arcam AB wurde ausgeführt.
Die Aktie hat den eingestellten Kurs erreicht und wir haben die Transaktion in unserem Echtgeld-Musterdepot entsprechend verbucht.
Einzelheiten gibts auf der „Schweden“-Seite.

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  Assa Abloy AB erwirbt DemoTeller
Unser Depotwert Assa Abloy verstärkt sich in den USA. Dort erwarb man DemoTeller, einen führenden Hersteller von Geld- und Belegausgabe-Automaten für den Finanzmarkt in Nordamerika. Johan Molin, Präsident und CEO von Assa Abloy, spricht von einer ausgezeichneten Ergänzung der Assa Abloy Group.
DemoTeller wurde 1983 gegründet, beschäftigt etwas mehr als 30 Mitarbeiter und hat seinen Sitz in Dallas, Texas.
Assa Abloy AB ist Weltmarktführer in Schließtechnik und Türöffnungslösungen. Seit der Gründung 1994 wuchs die Firma von einem regionalen Unternehmen zu einem internationalen Konzern mit rund 46.000 Mitarbeitern und ist in über 70 Ländern tätig.
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