Archiv fü Dezember, 2016

  Donnerstag, 22. Dezember 2016
Die Kauf-Order für Coloplast A/S wurde ausgeführt.
Die Aktie hat den eingestellten Kurs erreicht und wir haben die Transaktion in unserem Echtgeld-Musterdepot entsprechend verbucht.
Einzelheiten gibts auf der „Dänemark“-Seite.

Bitcoin erreicht neues Jahreshoch

Posted 17. Dezember 2016 By ljwimmer

aktueller Stand: EUR 760,00

Am 04. August 2016 zeigte mein – bisher sehr gut funktionierendes – Handelssystem ein Kaufsignal für Bitcoin und ich kaufte für mein skandINvest-Musterdepot 12 Stück á EUR 515,00 zzgl. Transaktionskosten. Wer meiner Handelsidee gefolgt ist, kann sich somit heute über einen Wertzuwachs von fast 50 Prozent freuen.
Wer allerdings meiner allerersten Empfehlung von Mitte Januar 2014 folgte und zwischendurch nicht verkaufte, hat in diesen knapp drei Jahren mit 10 Bitcoins aus EUR 1.500 mehr als EUR 7.500 gemacht – das sind mehr als plus 400 Prozent! Nach aktueller Rechtslage sogar steuerfrei – ein schönes Weihnachtsgeschenk.
Natürlich muss das jetzt nicht heissen, dass es ungebremst so weitergeht. Inzwischen ist die Cryptowährung jedoch innerhalb der sog. AltCoins ein Schwergewicht geworden und stellt rund 90 Prozent aller Umsätze in Cryptogeld. Das sorgt einerseits für Schwung, andererseits können unvorhergesehene Ereignisse sehr schnell auf den Kurs drücken, wie schon geschehen. Das muss man also aushalten können.

  Freitag, 16. Dezember 2016
Die Kauf-Order für Broedrene Hartmann A/S wurde zum Teil ausgeführt.
Die Aktie hat den eingestellten Kurs erreicht und wir haben die Transaktion in unserem Echtgeld-Musterdepot entsprechend verbucht.
Einzelheiten gibts auf der „Dänemark“-Seite.

Go North Investment-Idee: StatOil

Posted 14. Dezember 2016 By ljwimmer

StatOil ASA | Norwegen
Sektor: Öl- und Gas-Produktion
Beschreibung: Die skandinavische Nr. 1 im Bereich Öl und Gas entwickelt Fördergebiete, produziert und vermarktet Gas, Öl und daraus raffinierte Produkte weltweit. Direkt vor Ort ist der Konzern in 34 Ländern, die wichtigsten Fördergebiete liegen in der Nordsee, der Barentssee und Brasilien. Die vom Unternehmen betriebenen Raffinerien befinden sich in Norwegen, Dänemark, Großbritannien und Deutschland. Auch erneuerbare Energien gehören inzwischen zum Firmengeschäft. Rund drei Viertel seines Umsatzes erzielt der Konzern im Heimatmarkt.
Aktuelle Lage: Im August verkündete der Konzern, bei der Entwicklung eines riesigen Ölfeldes in der Nordsee rund 2,5 Mrd. US-Dollar an Kosten einsparen und damit dem Druck des bis dahin fallenden Ölpreises standhalten zu können. Trotz sinkender Ölpreise gab das Unternehmen im September bekannt, bis zu 60 Mrd. NOK in den Ausbau des in der Barentssee liegenden Ölfeldes „Johan Castberg“ investieren zu wollen. Im Oktober musste man einen um Sondereffekte bereinigten Verlust im dritten Quartal von über 260 Mio. US-Dollar, und damit den zweiten Quartalsverlust in Folge, bekanntgeben. Der seit einigen Wochen ansteigende Ölpreis scheint nun aber die Wende zu bringen, vorausgesetzt die Drosselung der Ölförderung durch die OPEC-Staaten hält an und sorgt mit einer anziehenden Weltwirtschaft (Stichwort: Infrastruktur-Ausgaben in aller Welt) für weiterhin steigende Ölpreise. Weiteren Druck von den Ölpreisen nehmen immer strengere Umweltauflagen und der in den nächsten 25 Jahren nötige Abbau von rund 2.600 Öl- und Gasbohrinseln, weil die Anlagen veraltet und/oder die Felder so gut wie ausgefördert sind. Bis vollwertiger Ersatz geschaffen ist, entsteht eine nicht unerhebliche Lücke auf der Angebotsseite.

     
 Fundamental  2015   2016e   2017e 
 Umsatz (in Mio.) 465.300  390.000  480.000 
 Schulden (in Mio.) 122.000  155.500  148.000 
 Gewinn* -11,80  1,69  8,70 
 Dividende* 7,41  7,04  7,10 
 Div.-Rendite  6,0%  4,5%  4,6% 
 Buchwert* 111,00  103,00  105,00 
 Cash Flow* 34,30  27,70  37,10 
* Angaben pro Aktie (Beträge in Landeswährung)
 

Seit der Wahl des neuen US-Präsidenten Donald Trump, der als Freund fossiler Energie gilt, steigt der Kurs der Aktie wieder an. Das Kostensenkungsprogramm und die Aussicht auf weiter steigende Ölpreise geben dem Kurs zusätzlichen Auftrieb, sodass auch die Institutionellen wieder in das Unternehmen investieren.

Aufgrund der aktuellen Situation und der bisherigen Entwicklung würde ich auch in dieses Unternehmen investieren, wäre ich nicht in unserem Muster-Depot bereits voll investiert.
Wer noch nicht (voll) investiert ist und das auch tun will:
ISIN NO0010096985 | Symbol STL | Börse Oslo Bors | akt. Kurs NOK 155,40
alternativ handelbar z.B. an der Börse Tradegate, Xetra, Frankfurt oder Stuttgart, allerdings bei relativ geringen bis kaum vorhandenen Umsätzen (Spread!).

Hinweis: Diese Kurz-Analyse stellt keine Aufforderung zum Handel mit dieser Aktie dar. Ich übernehme keine Verantwortung für jegliche Konsequenzen und Verluste, die aus der Verwendung dieser Informationen entstehen. Ich handle mit skandinavischen Aktien und besitze eventuell Positionen in den hier erwähnten Wertpapieren.

 

Donnerstag, 08. Dezember 2016

Wer weiss schon, was „Target-Forderungen“ sind? Und wen kümmerts? Weit gefehlt! Es sollte uns kümmern.
Zwar kaum bekannt, aber umso wichtiger für Deutschland und seine Bürger.
Überweisungskredite der Bundesbank ins europäische Ausland werden – doppelte Buchführung – als sogenannte Target-Forderungen gegen das Euro-System gebucht. Allein im November stiegen diese Forderungen um knapp 50 Milliarden Euro, wie gestern bekannt wurde.
Im Handelsblatt rechnet Ex-IFO-Präsident Hans-Werner Sinn in einem Gastbeitrag vor, was das für uns bedeutet: „Die Target-Forderungen der Bundesbank umfassen mit einem Wert von 754 Milliarden fast die Hälfte des deutschen Nettoauslandsvermögens.“
Und was passiert, wenn nichts passiert? „Kommt es zum Knall im Eurosystem, lösen sich diese Forderungen in Luft auf.“
Es ist wie beim Bankkonto von Otto Normalverbraucher. Wird ein Guthaben von 754 Euro geklaut, ist man um exakt diesen Betrag schlagartig ärmer. Liegt ein Online-Betrug vor, wird man in der Regel von der Bank entschädigt. Im Falle der Target-Forderungen wird wohl der Steuerzahler – also wir alle – für diese Ausfälle einspringen müssen. Nur ist der „geklaute“ Betrag dann milliardenfach höher. Konsequenz: Steuererhöhungen.

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  Mittwoch, 07. Dezember 2016
Die Kauf-Order für Novo Nordisk A/S wurde ausgeführt.
Die Aktie hat den eingestellten Kurs erreicht und wir haben die Transaktion in unserem Echtgeld-Musterdepot entsprechend verbucht.
Einzelheiten gibts auf der „Dänemark“-Seite.
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