Schweden Archive

Mein Geld-Experiment nach 40 Monaten

Posted 1. Mai 2018 By ljwimmer

 

Dienstag, 01. Mai 2018
Vor 40 Monaten, am 01. Januar 2015, begann ich mein „Geld-Experiment“ mit dem Ziel, ein Konzept für Sicherheit und Wachstum zu finden, das eine vom Euro unabhängige Geldanlage möglich macht.
Jetzt ist es an der Zeit, ein erstes Zwischenergebnis zu ziehen.

Begonnen hatte das Ganze als Versuch, eine ertragreiche und relativ sichere Geldanlage auch für „normale“ Geldanleger möglich zu machen. Deshalb wählte ich eine Depotgröße, die von einem „normalen“ Berufstätigen im Alter zwischen 25 und 45 Jahren i.d.R. problemlos angelegt werden kann, wenn auch – bei Jüngeren – nicht zwangsläufig auf einen Schlag. Um meine Aufmerksamkeit zu erhöhen und mich selbst für auftretende Probleme zu sensibilisieren, habe ich diesen Betrag real so angelegt, wie ich es in meinen Beiträgen und auf meinen Seiten beschreibe. Lediglich den einen oder anderen Zwischenverkauf zu Gunsten des Kapitalerhalts habe ich dort nicht mitgemacht, wo es mir auf Grund einer extrem langfristigen Sicht (Cryptogeld) sinnvoll erschien.

Vermögen bei Start des Depots: €   50.000
Vermögen nach 40 Monaten:      € 250.673
Erfolg des Geldanlagekonzepts: € 200.673

Das sind +401,3% gesamt oder +120,4% pro Jahr oder +10,0% pro Monat.

Trotz vieler politischen Krisen und der damit verbundenen Schwankungen in den einzelnen Märkten (Aktien, Cryptogeld, Edelmetall) liegt das Ergebnis über dem Erfolg vieler Indizes oder professioneller Geldanleger. Damit will ich deutlich machen, dass man keinen Bank(st)er braucht, um Vermögen aufzubauen und für das Alter vorzusorgen. Lediglich ein gewisses Startkapital, ein Konzept und etwas Zeit, um sich selbst darum kümmern zu können. Tut ja sonst keiner – und die mehr oder weniger gut ausgebildeten „Professionellen“ wollen immer nur unser Bestes: unser Geld.

 

Freitag, 09. Februar 2018
Soeben erschien der Jahres-Report 2017 der Bilia AB.

Die Einnahmen aus dem operativen Geschäft beliefen sich auf 1,006 Mrd. SEK (+13,4% ggü. VJ), der Cash Flow ging etwas zurück auf 355 Mio. SEK.
Als Gewinn blieben 691 Mio. SEK, das sind 6,75 SEK pro Aktie. Der Vorstand schlägt eine reguläre Dividende von 4,50 SEK pro Aktie vor.

Die Nachfrage nach Service-Leistungen war geringfügig besser als im Vorjahr, die Nachfrage nach Fahrzeugen blieb gegenüber dem Vorjahr gleich. Die Verbesserungen sind dem Service-Geschäft zu verdanken, das ein rapides Wachstum bei gleichzeitig verbesserten Margen aufweist. Das Fahrzeug-Geschäft brachte weniger Gewinne, was auf den überproportionalen Verkauf von Gebrauchtwagen zurückzuführen ist. Das Auftragsbuch für Neufahrzeuge ist jedoch auf einem guten Niveau. Der operative Cash Flow im vierten Quartal war sehr stark, weshalb die finanzielle Situation des Unternehmens derzeit gut ist.

Ausblick: Die Nachfrage nach Fahrzeugen dürfte in den ersten Monaten 2018 etwas zurückgehen, während die Nachfrage nach Service-Leistungen gegenüber dem Vorjahres-Zeitraum zunehmen dürften.

 

Montag, 28. November 2016

Die in Deutschland und Österreich bekannte Plattform für Sportwetten wurde vom Zulassungsausschuss der NASDAQ Stockholm für eine Notierung an dieser Börse zugelassen. Die Mr Green & Co. AG verpflichtet sich damit zu strenger Regulierung und Transparenz.
Die bisherige Notierung an der AktieTorget (eine Art schwedischer „Neuer Markt“, aber erfolgreicher) endet am 29. November, die erste Notiz an der Börse Stockholm erfolgt am 30. November. Ticker-Symbol (MRG) und ISIN (SE0006963682) bleiben unverändert. Die Hauptverwaltung und die technische Entwicklung sind in Stockholm, der Stützpunkt für das operative Geschäft ist Malta.

Der bisherige Kursverlauf an der AktieTorget (gelistet seit 2013) ist nicht sehr vielversprechend, wie der nachfolgende Chart zeigt:

Die Gaming-Plattform hat eine Basis von mehr als 100.000 Kunden mit aktuell 682,2 Mio. SEK an Kundeneinzahlungen.

Vorstand und Management der Gruppe sehen die Börsennotierung an der NASDAQ Stockholm als logischen und wichtigen Schritt in der Entwicklung des Unternehmens und gehen davon aus, dass diese Börsennotierung eine breitere Gruppe an Investoren anziehen wird. Das dürfte aber letztlich eher vom Erfolg des Unternehmens abhängen als von dieser Notiz.

Das 2007 gegründete Unternehmen bietet Online-Gaming und Sportwetten in 13 Ländern (darunter auch Malta, UK und Italien) an. Im Jahr 2015 erwirtschafteten über 190 Mitarbeiter einen Umsatz von 793 Mio. SEK, für dieses Jahr werden knapp 900 Mio. SEK angepeilt. Die für 2016 erwartete Dividendenrendite soll bei drei Prozent liegen.

Der aktuelle Gaming-Trend bietet gute Voraussetzungen für Unternehmen wie Mr Green, wenn die Geschäfte seriös und transparent abgewickelt werden. Ein Listing an der NASDAQ Stockholm dürfte auf jeden Fall zur Transparenz beitragen. Ein wirtschaftlicher Erfolg aber ist letztlich abhängig von der Qualität des Managements, die Gunst der Stunde zu nutzen und das Geschäft auszuweiten und profitabel zu machen. Diese IPO-Meldung ist keine Kaufempfehlung, ein Investment unsererseits ist derzeit auch nicht vorgesehen.

Chart der Woche: Skanska

Posted 10. November 2016 By ljwimmer

Skanska AB
Der zweitgrößte Baukonzern der Welt macht über 80 Prozent seines Umsatzes mit dem Bau von Infrastruktur und Gebäuden. Dazu zählen nicht nur Büro- und Wohngebäude, sondern auch Krankenhäuser, Schulen, Ladengeschäfte, Stadien, Brücken, Gefängnisse und industrielle Anlagen. Mehr als ein Drittel seines Umsatzes erwirtschaftet das Unternehmen in den USA, nur rund ein Viertel im Heimatland Schweden. Der Rest verteilt sich auf andere Länder weltweit.
Zu den größeren Anteilseignern zählen nicht nur Banken, sondern auch Pensionsfonds und Beteiligungsgesellschaften.
Nach einem 2015er Umsatz von 153,0 Mrd. SEK werden für das laufende Jahr nur 152,4 Mrd. SEK erwartet, für 2017 aber bereits rund 160,0 Mrd. SEK.
Beim aktuellen Kurs beträgt die Dividende 2016e 3,9% (2017e 4,0%) und das KGV 2016e liegt derzeit bei 16,7
Schlusskurs gestern: SEK 203,8 (+4,6%) | Im Aufwärtstrend befindet sich der Kurs seit Mitte des Jahres

Der kurzzeitige Kurseinbruch Ende Oktober wurde wieder aufgeholt. Hier scheint die US-Wahl zu wirken, hat doch Donald Trump hohe Investitionen in Infrastrukturmaßnahmen versprochen. Davon dürfte auch Skanska profitieren.

Ich übernehme diese Aktie in meine Watchlist für das Muster-Depot. Aufgrund der aktuellen Lage werde ich diesen Wert auch in unser Schweden-Depot (Limit-Order SEK 206,90) übernehmen. Wer selbst in die Aktie investieren will:
ISIN SE0000113250 | Symbol SKA B | Börse Stockholm / alternativ handelbar an der Börse Berlin oder Stuttgart, allerdings bei relativ geringen bis kaum vorhandenen Umsätzen.

Hinweis: Diese Kurz-Analyse stellt keine Aufforderung zum Handel mit dieser Aktie dar. Ich übernehme keine Verantwortung für jegliche Konsequenzen und Verluste, die aus der Verwendung dieser Informationen entstehen. Ich handle mit skandinavischen Aktien und besitze eventuell Positionen in den hier erwähnten Wertpapieren.

Allianz Studie 2016 zu Pensionssystemen

Posted 5. Oktober 2016 By ljwimmer

Auf Basis von Variablen wie demografischen Trends, der Situation der Staatsfinanzen sowie der Ausgestaltung des Pensionssystems wird im Allianz Pension Sustainability Index die Notwendigkeit weiterer Pensionsreformen in einer Kennzahl zusammengefasst: Bei einer Gesamtbewertung von 10 besteht kein Bedarf – ein Score von 1 deutet auf hohen Reformdruck hin. Weltweit weist Australien – wie auch im Jahr 2014 – das nachhaltigste Pensionssystem mit dem geringsten Reformdruck auf, Platz 2 belegt Dänemark, gefolgt von Schweden.

Mit Chile, Frankreich, Japan, Malaysia und Mexiko konnten fünf Länder im Vergleich zum Ranking 2014 mehr als fünf Plätze gutmachen. Im aktuellen Index deutlich abgerutscht – ebenfalls um mindestens fünf Plätze – sind neben Kroatien und Irland auch Russland und die Schweiz. Auf dem 54. und damit letzten Platz befindet sich Thailand, knapp hinter China (53.), Slowenien (52.) und Griechenland (51.). Das nachhaltigste Pensionssystem der D-A-CH-Region hat laut aktueller Studie die Schweiz (Platz 13), gefolgt von Deutschland (Platz 25). Österreichs Pensionssystem wird in Sachen Nachhaltigkeit weiterhin ein eher durchschnittliches Zeugnis ausgestellt und es belegt somit Platz 28.

Die aktuellen Ergebnisse zeigen, dass vor allem jene Länder gut positioniert sind, deren Altersvorsorgesysteme breiter angelegt sind und die ihre jeweiligen Reformen frühzeitig begonnen haben. „Ein gutes Ranking im Index deutet darauf hin, dass das Pensionssystem eines Landes mit aktuellen und künftig zu erwartenden demografischen Entwicklungen mithalten kann. Frühzeitig eingeführte Reformen scheinen hier langsam aber sicher Früchte zu tragen“, erklärt Brigitte Miksa, Leiterin International Pensions bei Allianz Asset Management AG.

Der Pensionsindex veranschaulicht darüber hinaus jene Indikatoren, die den Reformdruck für Altersvorsorgesysteme erhöhen. Dazu zählt auch der Alterungsprozess der Bevölkerung eines Landes, dessen Entwicklung aus dem „Altenquotient“ abgelesen werden kann. Dieser misst das Verhältnis zwischen den Über-65-Jährigen zu denjenigen im Haupterwerbsalter zwischen 15 und 64 Jahren. Wie die Allianz Studie zeigt, wird sich der Altenquotient bis 2050 in vielen Regionen der Welt deutlich steigern: Spitzenreiter ist Lateinamerika mit einer Verdreifachung dieses Wertes, in Nordamerika und Europa wird ein Zuwachs um 75 Prozent prognostiziert. Als wesentliche Treiber für diese Entwicklung sehen Allianz Experten vor allem niedrige Geburtenraten sowie den Übergang der Babyboomer-Generation in den Ruhestand. Hierzulande wird der Altenquotient von derzeit 28,3 auf 54,8 im Jahr 2050 steigen. Das bedeutet, dass immer weniger Erwerbstätige für eine immer größer werdende Anzahl an Pensionisten aufkommen müssen. „Der Rucksack der arbeitenden Bevölkerung wird 2050 fast doppelt so schwer sein wie heute“, so Littich.

Pensionsreformen, die in den letzten zehn bis 15 Jahren eingeführt worden sind, haben die globale Pensionslandschaft massiv verändert: Kapitaldeckungsverfahren gewinnen gegenüber Umlageverfahren weltweit an Bedeutung, beitragsorientierte Pensionspläne gegenüber leistungsorientierten.

Vor dem Hintergrund des demografischen Wandels gewinnt hierzulande insbesondere der Vorsorgeaspekt der konkurssicheren Lebensversicherung an Bedeutung: Im Jahr 2030 wird jeder dritte Österreicher älter als sechzig Jahre alt sein, die Lebenserwartung steigt statistisch um drei Monate pro Jahr und jedes zweite derzeit Neugeborene wird hundert Jahre alt. Das Älterwerden bietet eine großartige Lebensperspektive, da die Menschen dank medizinischer Fortschritte bis ins hohe Alter aktiv bleiben können. Das Umlageverfahren hat aufgrund der demografischen Entwicklungen ein degressives Leistungsvolumen für den Einzelnen zur Folge. „Das Umlagesystem bietet zwar eine gute Grundversorgung, aber die zweite und dritte Säule werden künftig an Bedeutung gewinnen. Niemand kann genau voraussagen, wie hoch die staatliche Pension in zwanzig, dreißig oder mehr Jahren ausfallen wird. Die Lebensversicherung ist die einzige Sparform, welche nicht nur eine Leistung an sich, sondern auch die Höhe der Pension über lange Zeithorizonte garantieren kann – auch wenn Kunden hundert Jahre oder älter werden“, erklärt Littich.

Die Rolle der Lebensversicherung als Absicherung von biometrischen Risiken ist ebenfalls zu beachten: Neben den Risiken Berufsunfähigkeit, Invalidität und Pflegebedürftigkeit werde insbesondere das Ablebensrisiko fälschlicherweise unterschätzt: Jeder siebente 40-Jährige erlebt seinen 65. Geburtstag nicht. Durch den Abschluss eines Versicherungsvertrages sind Hinterbliebene finanziell bestens abgesichert. Jährlich wird so die Existenz von über 40.000 Familien gesichert, die dadurch in geringerem Ausmaß auf staatliche Auffangnetze zurückgreifen müssen.

Der Pensions Sustainability Index (PSI), herausgegeben von Allianz Asset Management, analysiert die aktuellen und zukünftigen Aussichten der Pensionssysteme und betrachtet dabei Variablen wie demographische Entwicklungen, öffentliche Finanzen und das Design des Pensionssystems, um in einem Indikator den Pensionsbedarf festzustellen. Ein PSI von 10 würde bedeuten, dass es in einem Land keinen Reformbedarf gibt, ein Indikator von 1 würde einen akuten Reformbedarf bedeuten. Der PSI wurde erstmals 2004 publiziert und wurde im Vergleich zur letzten Untersuchung im Jahr 2014 von 50 auf 54 Staaten erweitert. Neu dabei sind Argentinien, Kolumbien, Peru und die Philippinen.

Wenn ich solche Analysen lese, mache ich mir Gedanken. Natürlich erstellen gerade Versicherungen solche Reports nicht ohne Hintergedanken, denn sie wollen ja ihre Produkte verkaufen. Aber: die zugrunde liegenden Fakten sind gegeben und sollten nicht übersehen werden. Zwar kann man das auf unterschiedliche Weise interpretieren, aber Fakt bleibt nun mal Fakt. Deshalb sind die Menschen ganz klar im Vorteil, die sich selbst um Vermögensbildung und Altersvorsorge kümmern, statt es vertrauensvoll und unkontrolliert der Regierung oder einer Versicherung zu überlassen. Finanzkompetenz kann man erwerben und sollte gerade in der heutigen Zeit selbstverständlich sein.

Chart der Woche: KappAhl

Posted 14. Juli 2016 By ljwimmer

KappAhl AB
ist im Bereich Design, Produktion und Einzelhandel von Bekleidung und Accessoires tätig. Das bereits 1953 gegründete Unternehmen produziert und verkauft Bekleidung für die ganze Familie, z.B. unter den Marken Number One, XLNT, Creem, BodyZone, Redwood, Madison Avenue und einigen anderen.
Nach einem 2015er Umsatz von 4,6 Mrd. SEK werden für das laufende Jahr fast unverändert 4,7 Mrd. SEK erwartet.
Beim aktuellen Kurs beträgt die Dividende 2016e 3,6% und das KGV 2016e liegt derzeit bei 13,1
Schlusskurs gestern: SEK 40,60 (+2,5%) | Im Aufwärtstrend befindet sich der Kurs seit Oktober 2015

Leider habe ich diesen Nebenwert zu spät entdeckt, um den Bruch des GD250 rechtzeitig zu sehen und entsprechend sofort zu investieren. Kurzzeitige Rücksetzer könnte man kaufen.

Ich übernehme diese Aktie in meine Watchlist für das Muster-Depot. Aufgrund der Begrenzung des zur Verfügung stehenden Anlagekapitals wird der Wert aber nicht zwangsläufig ins Depot übernommen. Wer selbst in die Aktie investieren will:
ISIN SE0001630880 | Symbol KAHL | Börse Stockholm / alternativ handelbar an der Börse Berlin, allerdings bei relativ geringen Umsätzen (Spread!).

Hinweis: Diese Kurz-Analyse stellt keine Aufforderung zum Handel mit dieser Aktie dar. Ich übernehme keine Verantwortung für jegliche Konsequenzen und Verluste, die aus der Verwendung dieser Informationen entstehen. Ich handle mit skandinavischen Aktien und besitze eventuell Positionen in den hier erwähnten Wertpapieren.

Chart der Woche: Sandvik

Posted 23. Juni 2016 By ljwimmer

Sandvik AB
ist einer der weltgrößten Werkzeugmacher, Maschinenbauer und Hersteller von Industriewerkzeugen: Baumaschinen und -werkzeuge, Bergbaumaschinen und -werkzeuge, Hart- und superharte Werkstoffe, Industrielle Verfahrenstechnik, Nichtrostende Stähle und Speziallegierungen (Titan), Ofenprodukte und Beheizungssysteme, Zerspanungswerkzeuge und Werkzeugsysteme.
Nach einem 2015er Umsatz von 89,5 Mrd. SEK werden für das laufende Jahr nur 79,7 Mrd. SEK erwartet.
Beim aktuellen Kurs beträgt die Dividende 2016e 3,1% und das KGV 2016e liegt derzeit bei 18,4
Schlusskurs gestern: SEK 87,10 (+1,4%) | Im Seitwärtstrend befindet sich der Kurs seit knapp einem Jahr

Das gestrige Kaufsignal scheint einen neuen Aufwärtstrend einzuleiten.

Ich übernehme diese Aktie in meine Watchlist für das Muster-Depot. Zeitgleich habe ich ein Kauflimit bei SEK 85,60 in den Markt gelegt und hoffe auf einen kurzen Rücksetzer, bevor der Kurs wieder steigt. Wer selbst auch in die Aktie investieren will:
ISIN SE0000667891 | Symbol SAND | Börse Stockholm / alternativ handelbar an der Börse Tradegate, allerdings bei relativ geringen Umsätzen.

Hinweis: Diese Kurz-Analyse stellt keine Aufforderung zum Handel mit dieser Aktie dar. Ich übernehme keine Verantwortung für jegliche Konsequenzen und Verluste, die aus der Verwendung dieser Informationen entstehen. Ich handle mit skandinavischen Aktien und besitze eventuell Positionen in den hier erwähnten Wertpapieren.

Chart der Woche: Kungsleden

Posted 2. Juni 2016 By ljwimmer

Kungsleden AB
als grosses Immobilien-Unternehmen ist die Firma sowohl im Management von als auch im Handel mit Immobilien tätig. Das Management umfasst sämtliche erforderlichen Arbeiten in Bezug auf eigene Liegenschaften als auch die die Hausverwaltung von Besitztümern der Kunden.
Nach einem 2015er Umsatz von 2,3 Mrd. SEK werden für das laufende Jahr 2,5 Mrd. SEK erwartet.
Beim aktuellen Kurs beträgt die Dividende 2016e 4,1% und das KGV 2016e liegt derzeit bei 8,9
Schlusskurs gestern: SEK 58,38 (-1,1%) | Im Seitwärtstrend befindet sich der Kurs seit Jahresanfang

Der Kurs schickt sich an, den Seitwärtstrend seit Jahresanfang zu verlassen. Mit dem Überschreiten der GD250-Linie haben sich die Chancen auf einen Aufwärtstrend verbessert.

Ich übernehme diese Aktie in meine Watchlist für das Muster-Depot. Aufgrund der Begrenzung des zur Verfügung stehenden Anlagekapitals wird der Wert aber nicht zwangsläufig ins Depot übernommen. Wer selbst in die Aktie investieren will:
ISIN SE0000549412 | Symbol KLED | Börse Stockholm / alternativ handelbar an der Börse Berlin, allerdings bei relativ geringen Umsätzen (Spread!).

Hinweis: Diese Kurz-Analyse stellt keine Aufforderung zum Handel mit dieser Aktie dar. Ich übernehme keine Verantwortung für jegliche Konsequenzen und Verluste, die aus der Verwendung dieser Informationen entstehen. Ich handle mit skandinavischen Aktien und besitze eventuell Positionen in den hier erwähnten Wertpapieren.

Chart der Woche: Axfood

Posted 5. Mai 2016 By ljwimmer

Axfood AB
Der Groß- und Einzelhändler (gegr. 2000) verkauft seine Produkte über eine eigene Filial-Kette in fünf Segmenten: Lebensmittel-Einzelhandel mit einer vielfältigen Palette hochpreisiger Angebote (Hemkop), Lebensmittel-Einzelhandel mit einer vielfältigen Palette von Discount-Angeboten (Willys), Großhandel und Cash & Carry mit Versorgung von Einzelhändlern und Restaurants (Narvlis), Großhandel zur Versorgung der eigenen Filialbetriebe (Dagab) und schließlich die Zahlungsabwicklung mit Verwaltung und IT-Services. Der Geschäftsbetrieb mit rund 9.000 Mitarbeitern ist ausschließlich in Schweden.
Nach einem 2015er Umsatz von 41,2 Mrd. SEK werden für das laufende Jahr 44,0 Mrd. SEK erwartet.
Beim aktuellen Kurs beträgt die Dividende 2016e 3,7% und das KGV 2016e liegt derzeit bei 20,7
Schlusskurs gestern: SEK 147,50 (-0,9%) | Im Aufwärtstrend befindet sich der Kurs seit Mitte Juni 2015

Der aktuelle Seitwärts-Trend dürfte sich wieder nach oben bewegen. Das eher langweilige Geschäftsmodell hat den Vorteil, dass das Unternehmen weder bei Spekulanten noch bei Leerverkäufern auf dem Radar ist. Das spricht für eine ruhige Fortsetzung des Trends.

Ich übernehme diese Aktie in meine Watchlist für das Muster-Depot. Aufgrund der Begrenzung des zur Verfügung stehenden Anlagekapitals wird der Wert aber nicht zwangsläufig ins Depot übernommen. Wer selbst in die Aktie investieren will:
ISIN SE0006993770 | Symbol AXFO | Börse Stockholm / alternativ handelbar an der Börse Berlin, allerdings bei relativ geringen Umsätzen (relativ hoher Spread!).

Hinweis: Diese Kurz-Analyse stellt keine Aufforderung zum Handel mit dieser Aktie dar. Ich übernehme keine Verantwortung für jegliche Konsequenzen und Verluste, die aus der Verwendung dieser Informationen entstehen. Ich handle mit skandinavischen Aktien und besitze eventuell Positionen in den hier erwähnten Wertpapieren.

Chart der Woche: Assa Abloy

Posted 14. April 2016 By ljwimmer

Assa Abloy AB
ist Hersteller von intelligenten Schließ- und Sicherheits-Lösungen. Das Geschäft des 1994 gegründeten Unternehmens basiert auf fünf Geschäftsfeldern: EMEA, Americas, Asia Pacific, Global Technologies und Entrance Systems. Die Produkte der ersten drei Bereiche werden in den jeweiligen regionalen Märkten verkauft, die letzten beiden Bereiche sind weltweit verkaufte Lösungen und Systeme.
Nach einem 2015er Umsatz von 68,1 Mrd. SEK werden für das laufende Jahr 71,9 Mrd. SEK erwartet.
Beim aktuellen Kurs beträgt die Dividende 2016e 1,8% und das KGV 2016e liegt derzeit bei 22,1
Schlusskurs gestern: SEK 162,75 (+1,5%) | Im Seitwärtstrend befindet sich der Kurs seit über einem Jahr

Der Kurseinbruch zu Beginn des Jahres hat sich stabilisiert und mit dem Durchbruch des GD250 beginnt sich ein Aufwärtstrend abzuzeichnen.

Ich übernehme diese Aktie in meine Watchlist für das Muster-Depot. Aufgru14nd der Begrenzung des zur Verfügung stehenden Anlagekapitals wird der Wert aber nicht zwangsläufig ins Depot übernommen. Wer selbst in die Aktie investieren will:
ISIN SE0007100581 | Symbol ASSAB | Börse Stockholm / alternativ handelbar an der Börse Frankfurt, allerdings bei relativ geringen Umsätzen.

Hinweis: Diese Kurz-Analyse stellt keine Aufforderung zum Handel mit dieser Aktie dar. Ich übernehme keine Verantwortung für jegliche Konsequenzen und Verluste, die aus der Verwendung dieser Informationen entstehen. Ich handle mit skandinavischen Aktien und besitze eventuell Positionen in den hier erwähnten Wertpapieren.

Stockholm ist erste Wahl

Posted 29. März 2016 By ljwimmer

Stockholm ist die beliebteste nordeuropäische Stadt für internationale Unternehmen, wenn es darum geht, ein Hauptquartier für Nordeuropa einzurichten. Das geht aus einer neuen Forbes-Studie hervor, wonach rund ein Viertel aller „Forbes-2000-Unternehmen“ (das sind die 2.000 größten Unternehmen der Welt) in den nordeuropäischen Ländern repräsentiert sind. Etwa die Hälfte hat ihr regionales Hauptquartier in Stockholm, immerhin ein Sechstel zieht es nach Copenhagen.

Besonders für Unternehmen aus dem Bereich Finanzen, Informationstechnologie und Telekommunikation ist offensichtlich Stockholm attraktiv, wie das Beispiel Amazon Web Services (AWS) zeigt. 2014 eröffnete das Unternehmen sein regionales Hauptquartier in Stockholm, nicht nur um nahe bei seinen Kunden zu sein, sondern auch um die Fülle von technischen Talenten in der Stadt „abzuschöpfen“. Die Firma sieht großartige technologische Talente in der Region. Vor drei Jahren eröffnete auch die Bank Of China ihre erste nordeuropäische Zweigniederlassung in Stockholm.

Die weltweit operierenden Konzerne haben den äußersten Norden Europas als Tor zum gesamten nordeuropäischen Verbrauchermarkt entdeckt. Das bestärkt mich in meiner Auffassung, dass gerade diese Region auch für Anleger immer attraktiver wird, die ihr Geld nicht mehr nur innerhalb des Euro-Raums halten wollen. Mit Investitionen in Skandinavien deckt man zunehmend auch weltweite Interessen ab.

Direkt in Stockholm residierende schwedische Firmen runden das Angebot ab, als da wären beispielsweise Electrolux, H&M, Svenska Cellulosa und die SwedBank. Es lässt sich nicht nur gut arbeiten in Stockholm, sondern auch gut leben. Im Jahr 2010 war Stockholm die erste Stadt, die als „EU Green Capital“ ausgezeichnet wurde.

Chart der Woche: Holmen

Posted 3. März 2016 By ljwimmer

Holmen AB
hat sich auf die Produktion und den Vertrieb von Druckpapieren für Verlage und  Werbung (Holmen Paper), Pappen für Konsumgüterverpackungen und grafischen Druck (Iggesund Paperboard) und Schnittholz (Holmen Timber) spezialisiert. Das 1609 gegründete Unternehmen verwaltet auch eigene Ländereien und Wälder (Holmen Skog) und kümmert sich auch um die Bereitstellung von Wasserkraft für die Energiegewinnung und alle damit zusammenhängenden Dienste (Holmen Energi). Die Kunden kommen zu rund 85 Prozent aus Europa, der Rest verteilt sich über die ganze Welt. Größter Einzelaktionär mit 17,7% ist die Beteiligungsgesellschaft LE Lundbergföretagen AG, weitere große Aktionäre sind Pensionsfonds, Stiftungen und Banken.
Nach einem 2015er Umsatz von 16,0 Mrd. SEK werden für das laufende Jahr fast unverändert 16,1 Mrd. SEK erwartet.
Beim aktuellen Kurs beträgt die Dividende 2016e 4,4% und das KGV 2016e liegt derzeit bei 14,6
Schlusskurs gestern: SEK 253,05 (-0,9%) | Im Aufwärtstrend befindet sich der Kurs seit Ende Januar

Der Ende des letzten Jahres eingeleitete Kurseinbruch scheint verarbeitet zu sein. Seit Mitte Februar zeigt sich die Aktie relativ stark und beginnt sich wieder nach oben zu bewegen.

Ich übernehme diese Aktie in meine Watchlist für das Muster-Depot. Aufgrund der Begrenzung des zur Verfügung stehenden Anlagekapitals wird der Wert aber nicht zwangsläufig ins Depot übernommen. Wer selbst in die Aktie investieren will:
ISIN SE00000109290 | Symbol HOLMB | Börse Stockholm / alternativ handelbar an der Börse Berlin, allerdings bei relativ geringen Umsätzen (Spread!).

 

Hinweis: Diese Kurz-Analyse stellt keine Aufforderung zum Handel mit dieser Aktie dar. Ich übernehme keine Verantwortung für jegliche Konsequenzen und Verluste, die aus der Verwendung dieser Informationen entstehen. Ich handle mit skandinavischen Aktien und besitze eventuell Positionen in den hier erwähnten Wertpapieren.

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