Gold 15.02.2016

 

Gold glänzt wieder

Seit Anfang des Jahres lohnt es sich, Gold auf dem Radarschirm zu haben.
Allein im Februar hat Gold im Schnitt täglich ein Prozent zugelegt bis zum Ein-Jahres-Hoch von mehr als USD 1.260 pro Feinunze am vergangenen Donnerstag.
Viele Analysten hielten diesen Preis schon wieder für zu hoch und unkten, der Preis würde wieder schmerzhaft einbrechen, weil die frühen Vögel schon wieder Gewinne mitnehmen würden. Tja, falsch gedacht. Am Freitag der Vorwoche deutete sich ein Ausbruch bereits an. Am Montag ging es dann bereits nach oben, und am Donnerstag legte der Preis weitere fünf Prozent zu, weil der sichere Hafen gesucht, der Dollar schwach und die Märkte kräftig durchgeschüttelt wurden. Das alles brachte Gold den größten Tagesgewinn seit 2009.
Wer die letzten Beiträge über Gold gelesen hat, der weiß dass ich schon seit Wochen wieder bullisch für Gold bin. Noch zögere ich, eine Kaufempfehlung auszusprechen, denn nach diesem großen Anstieg ist eine technische Gegenreaktion nicht auszuschließen. Und mir ist der Trend noch nicht eineindeutig genug, wie die Mathematiker sagen würden. Heute folgten denn auch prompt die ersten Gewinnmitnahmen und drückten den Goldpreis wieder auf knapp über USD 1.200 pro Feinunze. Trotzdem bin ich pro Gold eingestellt, denn die gesamte wirtschaftliche Entwicklung sorgt dafür, daß Gold als solider Wert immer interessanter wird – die Finanzkrise 2007/2008 lässt grüßen. Die physischen Käufe nehmen zu und die Zentralbanken kaufen sowieso wie verrückt. Ein Zukauf für unser Depot scheint also in greifbare Nähe zu rücken.

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