Die Welt-Schulden-Uhr …

 

… tickt immer lauter: über 51,3 Billionen US-Dollar*! Wer soll das bezahlen?

Und während das Ticken immer lauter wird, merken wir plötzlich, dass hier keine Uhr sondern eine Schulden-Zeitbombe tickt.
Eine Bombe, deren Explosion ganze Volkswirtschaften zerreissen wird. Es ist keine Bankenkrise und es ist auch keine Finanzkrise, die uns in den vergangenen Jahren durchgeschüttelt hat. Es ist eine weltweite Schuldenkrise, weil die Regierungen sich Geld für Wohltaten gegenüber ihrem Volk geliehen haben, um wiedergewählt zu werden. Kaum eine Regierung nützt sprudelnde Steuereinnahmen, um die alten Schulden zu tilgen. Ein Verwendungszweck für zusätzlich hereinkommende Gelder findet sich immer. Frei nach dem Motto „nach mir die Sintflut“. Klar, die zwei Amtsperioden steht man schon durch, was danach kommt, schert einen nicht. Dann ist ja ein anderer verantwortlich.
Aber ganz so einfach ist es wohl doch nicht. Denn die Schulden verschwinden ja nicht, nur weil eine andere Regierung an der Macht ist. Und der Zinseszins ist eine gewaltige Keule. Ein immer grösserer Teil des Bundesetats muss für Tilgung und Zins ausgegeben werden, daran ändern auch die momentan niedrigen Zinsen nichts. Geld, das für wichtige Weichenstellungen zur Zukunft der kommenden Generationen fehlt: Bildung, gesunde Umwelt, saubere Energie, gute Infrastruktur, Altersvorsorge und so weiter und so fort.
Und das Problem besteht weltweit. Es wird also höchste Zeit, etwas zu ändern.
Denn (Staats-)Schulden haben eine beängstigende Eigenschaft: sie müssen immer zurückgezahlt werden. Und wenn schon nicht vom Schuldner, dann vom Steuerzahler.

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* Stand 12. Juni 2015, aber die Uhr läuft ja immer weiter und weiter

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